Weihnachtspyramide Geschichte
Der vor-weihnachtliche Schmuck, der uns heutzutage auch als “Weinachtpyramide” bekannt ist blickt auf uralte Traditionen zurück. Genau genommen waren es zwei unterschiedliche Traditionen die später zu einer einzigen vereint wurden.
Im finstersten Mittelalter war es in vielen Teilen von Europa üblich das “Unheil der Dunklen Zeit” (damit war der Winter gemeint) aus den eigenen vier Wänden fern zu halten. Hierzu gab es unterschiedliche Bräuche. Einer davon war das Aufhängen vieler grüner Zweige in der Wohnung. Ein anderer, vor allem im Norden und Osten Europas üblicher Brauch bestand darin das Licht zurück ins Haus zu bringen. So stellte man überall Kerzen auf um die Dunkelheit gewissermaßen aus zu sperren.
Etwa in der Mitte Europas, im Erzgebirge, vereinte man beide Traditionen miteinander. Man baute die so genannten “Lichtergestelle”. Sie bestanden aus um Stäbe gewundene grüne Zweige in deren Mitte Kerzen aufgestellt wurden. Diese Lichtergestelle wurden später mit verschiedenen Schmuck ergänzt und unter anderem innen mit verschiedenen Plattformen ausgestattet, um dort mehr Kerzen oder auch Holzfiguren unterzubringen. Die erste prähistorische Weihnachtspyramide war so bereits im 18. Jahrhundert geboren.
Man begann damit die Lichtergestelle ganze Geschichten erzählen zu lassen und so kam man später auch auf die Idee, dass man die Figuren bewegen könnte um das Ganze noch authentischer wirken zu lassen. Tüftler aus dem Erzgebirge erfanden ein spezielles Drehrad, welches die aufsteigende Wärmeenergie der Kerzen in Umdrehungen umsetzte und so eine Art Karussell auf dem die Figuren aufgestellt wurden antrieb. Nach und nach wurde diese Methode bis zur heutigen Weihnachtspyramide optimiert.